Wann und wie kaufen wir nach?

 

Wir testen für jedes unserer Systeme, ob es einen profitablen Nachkauflevel gibt. Die Performance bei den Systemen, bei denen wir nachkaufen, wird durchschnittlich um über 70 % gesteigert. Dabei unterscheiden wir zwischen den verschiedenen Varianten, die wir Ihnen gleich vorstellen und die wir je nach System alle anwenden.

 

- Nachkaufen im Gewinn bei gleichbleibendem Risiko

- Nachkaufen im Verlust

- Nachkaufen nach einer bestimmten Zeit

 

Nachkaufen im Gewinn

 

Wir kaufen bis zu zwei Mal nach, wenn wir ein bestimmtes Signal bekommen und nur, wenn wir im Gewinn sind. Den Stop passen wir so an, dass unser Risiko nicht erhöht wird. Wir ziehen also den Stop nach, was im Allgemeinem, wie wir bisher festgestellt haben ein absoluter Gewinnkiller ist. Wir kaufen allerdings nur sehr selektiv nach und daher funktioniert es. Die Vergleichscashkurve sehen Sie im folgenden Bild.

 


Nachkaufen im Verlust

 

Nachkaufen im Verlust wenden wir bei den meisten Systemen an. Von vielen verschrien, ist dies doch eine sehr profitable Technik. Viele verwechseln es allerdings mit, immer weiter nachkaufen im Verlust und irgendwann wird es schon für mich laufen und dann mache ich einen großen Gewinn, ohne dass ich einen Stop verwende. Wir kaufen aber ausschließlich mit System im Verlust nach und da wir sowohl Long, als auch Short handeln gilt das Nachkaufen in beide Richtungen.

 

Wir haben einen Punkt statistisch ausgewertet, an dem wir, wenn wir im Verlust sind, noch einmal dieselbe Position, wie die des Ursprungstrades nachkaufen. Der Nachkaufpunkt kann sowohl variabel sein, z.B. 50 % des Stops oder ein fester Wert in Ticks. Das Risiko wird nun erhöht (anders geht es nicht, da wir dem nachgekauften Trade auch etwas Platz lassen müssen). Wir können auch auswerten, ob der Stop des Nachkauftrades am selben Preis liegt, wie der des Ursprungstrades oder ob wir ihn weiter oder näher an den Einstieg legen müssen.

 

Vergleich mit/ohne Nachkaufen
Vergleich mit/ohne Nachkaufen

Nachkaufen nach Zeit

 

Dies ist ein sehr interessanter Ansatz, mit dem wir uns auch erst seit Kurzem beschäftigen. Bisher haben wir ihn nur für ein Swingtradingsystem angewandt.

Hier haben wir festgestellt, dass wir nach einer bestimmten Anzahl an Tagen im Trade noch mal nachkaufen können. Der Nachkauftrade hat einen eigenen Stop und Target, sodass es vorkommen kann, dass ein Trade bereits ins Target oder Stop gelaufen ist und der Andere noch läuft. Diesen sehr interessanten und profitablen Ansatz werden wir auch bei Daytradingsystemen testen.